PEP in St. Michael

PEP? – Was soll das sein??

 

Die Pfarrei St. Michael macht sich auf den Weg, herauszufinden, wie Kirche in Zukunft bei den Menschen präsent sein kann. Sie muss sich fragen, was die Bewohner ihrer Stadtteile von der Kirche in Zukunft brauchen und erwarten. Sie muss sich aber auch fragen, was sie aufgrund der werdenden Kassen, der weniger werdenden Kirchenmitglieder und der weniger werdenden hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überhaupt leisten kann.

 

PEP soll ermöglichen, dass die Kirche auch mit weniger Ressourcen in Zukunft nah an den Menschen sein kann. Bis zum Jahr 2030 müssen 45 % der derzeitigen Kosten eingespart werden. PEP soll die Pfarrei befähigen, mutige, gut überlegte Entscheidungen in den gewählten Gremien Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand zu fällen.

 

PEP? – Wie soll das gehen??

Der Pfarreientwicklungsprozess besteht aus drei Phasen: Sehen – Urteilen – Handeln. Zurzeit befinden wir uns in der Phase „Sehen“. Den Prozess koordiniert die Koordinierende Arbeitsgruppe. Sie besteht aus:

 

Pfarrer: Christian Becker

Verwaltungsleitung: Regina Wegen

Pfarrgemeinderatsmitglieder: Monika Ingenpaß, Matthias Zatcher

Kirchenvorstandsmitglieder: Brigitte Priebe, Heribert Schulz

Pastoralteamvertreter: Christa Scholten-Herbst, Marianne Philippi

Begleiter aus dem Bistum: Norbert Lepping (Pastoral), Martin Boermann (Finanzen)

 

Diese Koordinierende Arbeitsgruppe hat folgende Untergruppen eingerichtet, in denen

mindestens ein Mitglied der Arbeitsgruppe mit anderen interessierten Pfarreimitgliedern tätig ist:

 

AG Pastoral (Ist-Zustand)

Aufgabe: Sichten der jetzigen pastoralen Arbeit. Welche Räume werden von wievielen

Menschen welchen Alters genutzt. Wie stimmt die Wirklichkeit mit dem Pastoralplan der

Pfarrei überein.

 

AG Zahlen – Daten - Fakten

Aufgabe: Genau feststellen, welche Kosten welche Gebäude verursachen, wie die

Personalkosten zu Buche schlagen und abgleichen, welche Mittel in Zukunft der

Kirchengemeinde zur Verfügung stehen.

 

AG Pastoral der Zukunft

Aufgabe: In den Stadtteilen unserer Pfarrei genau hinschauen, was die Menschen von uns als Kirche brauchen und wo wir nah und wirksam bei den Menschen sein können oder sogar müssen.

 

AG Kommunikation

Aufgabe: Informationen über den Prozess an die Gemeindemitglieder, die Bewohner der

Stadtteile und an relevante nichtkirchliche Vereine, Verbände und an Kommunalpolitiker

weitergeben; und außerdem Stimmen, Stimmungen und Informationen aus den Gemeinden und Stadtteilen sammeln, die für den Prozess wichtig sein könnten.

Eine Frucht dieser AG Kommunikation halten Sie gerade in den Händen.

 

Fortsetzung folgt...